Ein Projekt, welches ich leiten sollte hieß „Aktion Mülltrennung im Agape Village“. In Indien wird kein Müll getrennt und eine Müllabfuhr außerhalb von Großstädten hab ich noch nicht entdecken können. Daher wird der Müll einfach auf den Boden geschmissen und landet neben der Straße. Diese Müllhaufen werden gelegentlich auch verbrannt, was bei Plastik doch recht schädlich wird. So starteten wir das Müllprojekt um nicht nur einen Plastikfreien Kompost zu erhalten sondern auch um das Verhalten der Kids zu verändern.
Das eingeführte System ist recht Simpel. Papier, Plastik und Kompost werden getrennt. Restmüll fällt eigentlich keiner an. Für die Essensreste und anderen Kompost wurde schon ein circa 2 1/2 x 1 1/2 x 3/4 M tiefes Loch gegraben. Wir nutzten zwei alte Wassertanks als Papier und Plastik Mülltonnen. Papier malten wir nach deutschem Vorbild Blau an und Plastik wurde Gelb. Das Papier wird verbrannt und für das Plastik schauen wir uns noch nach Recycle Möglichkeiten um.
Nachdem das Projekt fast eine Woche am laufen ist funktioniert es doch recht gut. Ich bin zuversichtlich dass diese einfach Trennung bestand haben wird.
Ich hab mich mittlerweile sehr gut im Agape Village eingelebt und die Zeit vergeht wie im Flug. Mit den Kids schau ich manchmal die U-17 Fußball WM an, die momentan in Indien stattfindet. Sie sind schon ware Deutschland Fans geworden 🙂
Liebe grüße aus dem doch recht verregneten Indien,
Naomi Burg
Ist es sogar schon fast entspannend so früh aufzustehen und nach getaner Arbeit draußen in Ruhe einen Chai Tee zu trinken 🙂 Mittags und Abends helfe ich Mauschi, die angestellte Köchin, beim schneiden, abspülen, putzen und beim Chapati backen.




Ich habe mit den kleineren Kindern mit Acrylfarben und Buntstiften große und kleine Kunstwerke gestaltet. Erstaunlicherweise erwiesen sich einige der aufgedrehten Kinder als ausdauernde Zeichner. Mit den Bildern haben wir dann in verschiedenen Räumen die kahlen Wände verziert.
Es wurde gemalt, bis alle Tuben leer waren.
Auf den ersten Blick ist alles beim Alten geblieben. Jedoch gab es im vergangenen Jahr Zuwachs. Nicht nur haben die Hühner endlich Küken ausgebrütet, es gab auch zwei Neuaufnahmen im Heim. Ein sechsjähriger Junge und ein etwa gleichaltrigen Mädchen wurden letzten Sommer durch ihre Eltern in die Obhut von IMCARES gegeben. In den nächsten Ferien können sie ihre Familien in Mumbai besuchen. Bis dahin springen sie

