BLOGEINTRAG No. 1 – by TILL

Hallo liebe Blogleser und Freunde von Seek and Care!
Nun bin ich bereits über einen Monat in Indien, 48 Tage außerhalb von Deutschland und somit ist bereits ein gutes Drittel meiner Zeit in Indien schon vorüber. Langsam wird es also Zeit, mal von mir hören zu lassen und bei all den Jahresrückblicken, möchte ich auch meinen der letzten Tage und Wochen zum Besten geben. Zugegebenermaßen, ja ich bin etwas schreibfaul geworden und ja, ich nehme mir felsenfest für das neue Jahr vor, öfter von mir zu berichten. Da ich mein Reisetagebuch nach anderthalb Wochen ebenso wenig pflegte, wie meinen Blog, hoffe ich aber mich an alles zurückerinnern und euch einen kleinen Einblick in mein Leben Fernost geben zu können.

Am 14.11. startete ich in mein Abenteuer Ausland. Das erste Mal allein reisen, fliegen und vorerst auch sein. Über Kairo ging es zunächst nach Abu Dhabi. Meine Flüge waren so getaktet, dass ich in der Wüstenstadt der Emirate ganze drei Tage verbrachte. Zur Einstimmung auf die kommende Zeit und zur Selbstreflexion war dies für mich nicht die schlechteste Entscheidung, auch wenn dieser Ort, für jemanden, der das erste mal wirklich allein reist, etwas trostlos sein kann, da ich bei meinen abendlichen Spaziergängen zur Nachungsbeschaffung teilweise auf wirklich niemanden traf. Laufen scheint dort nicht so verbreitet zu sein… Auf jeden Fall verbrachte ich die entspannten Tage mit Netflix, Pool und meinem 1000-Seiten-Wälzer von Reiseführer, um nicht gänzlich unvorbereitet in die kommenden Monate zu starten. Nach drei Tagen in der schnieken Plastik- und Komsumwelt des Golfstaates, dessen einzige Intention das Ausgeben von Geld zu sein scheint, war ich dann aber auch froh endlich Mumbai, Indien und IMCARES kennenzulernen, eine Welt, die, wie mir zuvor schon bewusst war, deutlich sympathischer und aufregender sein sollte.

Den letzten Flug entspannt hinter mich gebracht, wartete bei Ankunft noch eine kleine Überraschung auf mich, da man es bei den anstehenden Kontrollen mit persönlicher Befragung auch wirklich genau wissen wollte.
Am Flughafen empfing mich dann trotz langen Wartens (Flugverspätung, Kontrollen, Gepäck…) Sonali, die Frau von Timothy Gaikwad (CEO). Mit dem Taxi ging es dann 40 Minuten durch das Großstadtgetümmel von Mumbai, bis hin zum Office von IMCARES. Mitten am Kreisverkehr Nana Chowk, zwischen Hochhäusern und Verkehr, stand das verhältnismäßig kleine Häuschen, welches den Eindruck erweckte, es stand schon vor allem anderen hier und welches für meine Zeit in Mumbai meine Unterkunft werden sollte. Nachdem ich angekommen und mein Gepäck ausgepackt war, wagte ich mich dann neugierig hinaus die Umgebung zu erkunden. Ein paar Karten zuvor studiert, wusste ich, dass der Chowpatty-Beach ganz in der Nähe liegt und so verbrachte ich die abendlichen Stunden an eben jenem und sog förmlich die Luft, die neuen Eindrücke, Stadt und Menschen auf. Es ist ein ziemlich lebendiger Ort, an dem ich gefühlt der einzige Tourist gewesen war und den ich vom ersten Moment an sehr genoß, sodass ich noch ofter hier her kam. Am Sonntag nach meiner Ankunft wurde ich von Pastor Gaikwad in die Kirche eingeladen, von der Gemeinde auf das herzlichste begrüßt und lernte so auch die spirituelle Seite in den ersten Tagen ein wenig kennen. Ab Dienstag begann ich dann, die Arbeit bei IMCARES kennnzulernen. Mir wurde das Office samt Team vertraut gemacht. Die Tage darauf verbrachte meist damit, bei den Pavement Rounds, von denen Naomi bereits berichtete, mitzulaufen. Lange Strecken, die Großstadt-Hitze und Eindrücke, die kontrastreicher zu den Tagen zuvor nicht hätten sein können, prägten diese Runden und meine Wochentage in Mumbai. Es war nicht immer ganz einfach, vor allem wenn man als verhältnismäßig reicher Europäer so nah mit der Armut und Elend in Kontakt kommt, dann drängt sich doch irgendwie der unangenehme Gedanke auf, man könne doch so viel mehr für diese Menschen tun und dass das, was ich hier gerade tue doch nicht genug sei. Das unangenehme Gefühl des „Armutstouristen“ hielt zum Glück nicht lange an, dafür tat ich in den kommenden Wochen einfach zu viel Gutes, ob bei den besagten Runden oder bei der Hilfe am „Doktor-Dienstag“, an dem Bedürftige das Office besuchen und mit Medizin, sowie Essen versorgt wurden.
So vergingen meine ersten zwei Wochen und ich verbrachte die Feierabende häufig am Chowpatty-Beach – genoß eine leckere Erdbeer-Creme bei „Bachelors“, der sich zu meinem heimlichen Lieblingsladen gemausert hat und den Trubel um mich herum – und konnte so auch sehr gut abschalten oder wanderte auf den nahegelegen Stadtberg um in den Hanging-Gardens dem Verkehrslärm zu entfliehen. Mumbai hat wirklich viele schöne Ecken, die ich schnell zu entdecken wusste und so fühlte ich mich relativ schnell wohl in meiner neuen, doch so andersartigen Umgebung.
Am Wochenende erkundete ich dann auch entferntere Teile der Stadt und ging auf Sightseeing-Tour. Gateway of India, Taj Mahal Hotel, der berühmte CST-Bahnhof, die Höhlen von Elephanta-Island, Cricket am Oval Maidan, Basare… all das musste erkundet werden und ich hatte meine große Freude daran Stadt und Einwohner zu erleben und bei Chai und Gesprächen kennenzulernen.

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Buntes Treiben in den Märkten Mumbais

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Gateway of India – Vom Boot aus, mit dem es Richtung Elephanta Island ging

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Menschen begegnen am Chowpatty-Beach

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Cricket auf dem Oval Maidan

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Nach geplanten sieben Tagen, die sich dann doch auf zwei Wochen ausdehnten (irgendwie symptomatisch für die Mentalität der Inder) verließ ich jedoch Mumbai, um den vermutlich größeren Teil meines Aufenthaltes kennenzulernen und reiste mit Timothy, Sonali und Pastor Gaikwad in die Nähe von Pune in das Agape Village von IMCARES. Die Kinder empfingen mich mit großer Freude und einem Strahlen im Gesicht. Auch wenn es ab und zu kleine sprachliche Barrieren gab und gibt habe ich mich allerdings perfekt im Dorf eingelebt und eine gut Bindung zu den Kids aufgebaut. Die Tage waren sehr verschieden zu denen in Mumbai. Fernab vom Verkehrslärm und dem Großstadt-Smog der Metropole, tat es auch gut die bessere Luft, Sonne, Natur und das meist entspannte Leben zu genießen. Außer einem Weekly Off, einem freien Tag in der Woche, den man auch braucht, ist man im Agape Village sehr eingebunden. Es ist kein Gefühl von Arbeit, da ich vor allem dort und mit den Kids und den Betreuern zusammen lebe, aber das ist auch das schöne daran. Sobald es was zu tun gibt, sind Naomi und/oder ich zur Stelle, ob bei den abendlichen Hausaufgaben, beim Volleyball- oder Fußballspielen, beim Schach (auch wenn ich nach gefühlt 8 Jahren noch keine Chance habe), in der Küche beim Kochen vor oder Abwasch nach dem Essen, bis zum Reparieren von Wasserhähnen. Wenn die Kinder tagsüber in der Schule sind hatte ich auch oft wieder Zeit für mich, Ausruhen, Lesen usw.. Was ich im Agape Village gut kann ist irgendwie Entschleunigen. Ich lebe von Tag zu Tag und es ist wirklich leicht, einfach mal abzuschalten und so kommt es auch dazu, dass die Zeit hier sehr schnell vorüber geht und die Blogeinträge etwas zu kurz kamen.

Mit meiner Ankunft im Agape Village begann auch die Weihnachtszeit. Anfänglich war ich etwas skeptisch, ob denn irgendwie Weihnachtsgefühle, aufgrund des Wetters, der neuen Umgebung und der Kultur, entstehen mögen. Zum Glück wurde aber zu Hause an mich gedacht und mir vor meiner Reise sogar zwei Adventskalender mitgegeben. Zwei Wochen vor Weihnachten wurde dann eine halbe Woche fleißig damit verbracht das Musikvideo für die Weihnachts- und Neujahrsbotschaft des Agape Villages und IMCARES zu drehen. Vier Tage lang wurde getanzt, gesungen, geprobt, gedreht und die Kinder hatten mächtig Spaß daran, auch wenn es zeitweise sehr anstrengend war. Der Aufwand hat sich allerdings gelohnt und die Kinder waren Stolz wie Bolle, als wir ihnen das erste Mal das veröffentlichte Video zeigten.

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Lebender Baumschmuck…

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Indische Weihnacht

Eine Woche vor Weihnachten wurde auch das Weihnachtsprogramm aufgeführt. Die gesamte Woche hatten wir uns schon darauf vorbereitet, Die Tänze geprobt (der Tanz der Jungs war mir dann doch etwas zu schwierig für die kurze Zeit), Bühne aufgebaut, Weihnachtsbaum geschmückt… Ein großer Aufwand, der sich gelohnt hat, für einen Abend, an dem alle ihre Freude hatten und von dem Naomi im Blog schon ausführlich berichtete. Zwei Tage vor Weihnachten ging es dann nochmal für eine Nacht nach Mumbai. Jarden, Naomi und ich waren zur IMCARES-Weihnachtsfeier geladen. Trotz der relativ kurzen Distanz nach Mumbai, die man auf deutschen Autobahnen vermutlich in 1,5 Stunden runterrattern würde, war es doch ein etwas anstrengender Trip. Der anschließende Abend mit Essen mit den Mitarbeitern, dem Testen einer indischen Spezialität zum Nachtisch, die für mich nach einer Mischung aus Seife, Tabak und sämtlichen Gewürzen aus Papas Gewürzschrank schmeckte, und dem nächtlichen Weihnachtsgesang im Hause Gaikwad, war aber umso schöner. Nach einer kurzen und viel zu warmen Nacht ging es im Morgengrauen schon wieder zurück. An alle, die sich gerne über meine Pünktlichkeit zu Hause aufregen: Hier bin ich verhältnismäßig vorbildlich wie ihr. Also verpassten wir trotz aller Mühen und Rennen zum Bahnhof unseren Zug. Doch wie es hier läuft, kam zeitnah dann doch einer nach Pune und ich erlebte eine lange, etwas abenteuerliche und vor allem sehr enge Zugfahrt. Irgendwie klappt ja doch alles. In Pune kauften wir dann etwas übermüdet noch alle Köstlichkeiten für das weihnachtliche Festmahl ein. Die Weihnachtszeit war also, wie man es auch von zu Hause kennt, irgendwie ein bisschen stressig, aber genauso schön.

So vergingen die drei Wochen im Heim sehr schnell und eh ich mich versah, war auch schon Weihnachten und mein Geburtstag. Da bereits zur Weihnachtszeit ein Schulfreund der Kinder und dessen Familie bei uns feierte von denen Kinder Schuluniformen geschenkt bekamen, wusste ich schon, wie ein Geburtstag in Indien so abläuft. Also wollte ich unbedingt mit Jarden, die auch am 24. Geburtstag hatte, mit den Kindern eine Geburtstagstorte (wurden dann zwei) verdrücken und wie es hier so brauch ist, landete davon auch einiges in meinem Gesicht…

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Da ich aus der Heimat noch ein Weihnachtspäckchen zugeschickt bekam, konnte ich sogar Dresdner Stollen und am Tag darauf selbstgebackene Plätzchen kredenzen. Für den 24. Dezember hatten Naomi und ich den fantastischen Einfall, für alle dreißig Leute zu Weihnachten ein deutsches Drei-Gänge-Menü zu servieren. Da allerdings keiner außer uns wusste, wie man das kocht (eigentlich garnicht so schwer – einfach sämtliche Gewürze weglassen), verbrachten wir die meiste Zeit des Tages in der Küche um Kartoffelbrei zu stampfen, Eier zu braten, Spinat zu Kochen, einen monströsen Topf Hühnersuppe zu kochen und einen Turm aus Pfannkuchen zuzubereiten. Zum Glück hatten wir aber tatkräftige Unterstützung unter unserer Anleitung, sodass sich große Talente für den Crepes-Stand auf dem heimatlichen Weihnachtsmarkt hervortaten. Am Ende hat es zum Glück allen geschmeckt, auch wenn es bei manchen Kids noch einer dicken Schicht Chilipulver über dem gesamten Teller bedarf, was ein sehr witziger Anblick war. Für mich war es schön auch mal wieder etwas Nicht-Scharfes zu essen. Nachts wurde dann in den 25. (Hier Weihnachten) reingefeiert, am Lagerfeuer das halbe Feld verbrannt und auf der Bühne ausgiebig getanzt, sodass ein Weihnachtstag verging, der zwar verschiedener nicht sein konnte, aber ein unglaubliches Erlebnis war.
Vor drei Tagen bin ich dann wieder nach Mumbai zurückgekehrt um Silvester hier zu verbringen und auch nach 7 Wochen mal wieder ein paar Bier zu genießen. Nun sitze ich auf dem Bett in meinem Zimmer und schreibe die letzten Zeilen meines hoffentlich nicht zu lang gewordenen Blogeintrags nieder. Ich wünsche euch allen ein fröhliches und gesundes neues Jahr und hoffe, dass ihr alle gut reingerutscht seid und gerade Spaß beim Lesen hattet. Ein Vorsatz fürs neue Jahr ist auf jeden Fall, dass ihr wieder öfter von mir lesen könnt.
In diesem Sinne: Parat bheta!

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Weihnachtsfeier Teil 2

Hallo 🙂

172DB369-EBD0-4588-826C-58A9E8E0264BAm 17.12 war die offizielle Weihnachtsfeier im Agape Village. Ich kam erst an dem Sonntag Mittag dazu, um zu helfen, aber Till hat schon am Samstag die Bühne mit aufgebaut. Das Weihnachtsprogramm war echt schön. Erst wurde gesungen, dann wurden die Tänze von den Kindern aufgeführt. Mich hat es sehr gefreut, die eh schon guten Tänze nochmal auf einem ganz anderen Niveau zu sehen. Till, ich und 2 andere Freieillige aus Argentinien und Costa Rica haben zum Abschluss ein kleines Konzert von Stille Nacht gegeben. Auf Spanisch, Deutsch und Englisch. Nach der Bescherung und einem Abendessen, welches eines solchen Events gebührig ist, klang der Abend mit einem Lagerfeuer aus. Der Freiwillige aus Costa Rica hatte mit den Kindern ein Schlagzeug aus alten Dosen und Reifen gebaut und ihnen einen Rhytmus Crashkurs gegeben. Das gelernte Wissen wurde beim Lagerfeuer gleich angewandt. Die Jamsession, die folgte, war ein guter Abschluss eines gelungenen Abends.

CA340A76-A8C4-472D-B2DB-42F391E79669Weihnachten war sehr ähnlich und so ganz anders als gewohnt. Reinzufeiern und morgens um 1 eine Tanzparty zu veranstalten hab ich an Weihnachten noch nicht erlebt. Die bunte und fröhlich Art zu feiern ist nicht nur sehr indisch, sondern wie ich fand auch sehr passend 🙂 Danach gab es mittags nochmal ein Weihnachtsprogramm für die Freunde, Lehrer und Bekannten der Kids. 150 Leute insgesamt 🙂

Ich hab jetzt knapp 2 Wochen Ferien, in denen es sehr abenteuerlich durch Indien geht. Deswegen wünsche ich euch jetzt schon ein gutes neues gesegnetes Jahr.

Lg Naomi 🙂

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Weihnachtsfeier Teil 1

Hey Leute,

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Erstmal sorry, dass ich so unregelmäßig schreibe. Hier im Agape Village ist doch immer etwas zu tun, was mich das Blog schreiben vergessen lässt. Genug über meine unregelmäßigen Beiträge. Momentan ist eine Krankheitswelle auf der Mädels Etage ausgebrochen. Die Hälfte der Mädchen ist krank, manche haben nur eine Erkältung, manche sind durch Fieber richtig ans Bett gebunden. Ich bin dadurch momentan als Krankenpflegerin aktiv, doch auch Till hilft fleißig beim Tee machen. Mehr Decken wurden verteilt und Fenster provisorisch abgedichtet, um die kalte Luft besser draußen zu halten.
Abgesehen davon, bauen wir momentan an einem Ofen. Der Prototyp wurde vom Heimvater genehmigt weshalb wir in den nächsten Tagen einen Art Pizzaofen mit Zement befestigt bauen werden. Denn Weihnachten ohne selbst gebackene Plätzchen sind halt keine richtigen Weihnachten.

Vor 2 Wochen habe ich eine Woche in Mumbai verbracht, um bei den Vorbereitungen für die Weihnachtsfeier für die Pavement Ministry mitzuhelfen. Erst dachte ich, es gäbe nicht viel zu tun, da wir am Montag noch ganz normal durch die Straßen gelaufen sind und die Klienten besucht und eingeladen haben. 2017-12-22 at 07.11.52Doch schon am Dienstag ging es dann so richtig zur Sache. Wir haben 200 Decken und Mützen mit dem Imcares Siegel versehen und dann schön eingepackt. Das Komplette Office wurde geputzt und Essen für 80 Leute vorbereitet.

 

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Snehalata und Ich sind dafür extra mit dem Bus zu einem der größeren Märkte Mumbais gefahren und haben alles von Papptellern bis hin zu Gewürzen, Kartoffeln und Zwiebeln bekommen.

 

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Zu der Weihnachtsfeier selbst, die am Freitag war, kamen dann tatsächlich auch so viele Leute wie erwartet. Es wurde gesungen, Dankesreden gehalten, gepredigt, gegessen und die Decken dankbar entgegengenommen. Es war echt schön mitzuerleben, wie glücklich die Leute alle waren und wie viele gekommen sind, obwohl doch sehr viele einen sehr weiten weg haben.

Die restlichen Decken wurden von den Mitarbeitern in der Woche drauf direkt beim Ablaufen der Straßen verteilt. Während der Feier war ich Fotograf und durfte nach einem kurzen Crashkurs, wie man Fotos richtig macht, Bilder von der Feier schießen. Am Sonntag ging es dann auch schon wieder ins Agape Village, um die Weihnachtsfeier der Kids mitzuerleben. Doch das ist schon Teil 2.

Liebe Grüße aus Indien :D,

Naomi

Advent mal ganz anders

Hallo Liebe Leser,

Till ist nun auch im Agape Village und es tut gut nicht immer nur Englisch zu reden. Hier im Heim waren die letzen Wochen doch sehr anstrengend und stressig wegen Krankheitsfällen von Yarden und meinerseits und die erhöhte Arbeitslast in der Küche, da wir momentan keine Köchin haben. Jedoch ist es echt ein Geschenk zu erleben wie die Mitarbeiter sich gegenseitig unterstützen und jeder jeden unter die Arme greift so dass die Lasten immer durch mehrere getragen werden.

Ich hab vor 2 Wochen angefangen den Kindern Englisch Unterricht zu geben. Wir haben sie in drei Gruppen eingeteilt. Gruppe A, die Grundschulgruppe, Gruppe B, Anfänger und Gruppe C die Fortgeschrittenen. Bisher klappt das beibringen von Aussprache Regeln eigentlich ganz gut nur das lernen der Vokabeln noch nicht ganz so gut. Falls es Lehrer oder Nachhilfelehrer unter den Lesern gibt, wie motiviert ihr die Schüler zum lernen? Würde mich über Tipps sehr freuen. Die Kindergeschichten die ich mit Gruppe C gerade lese scheinen den Kindern aber gut zu gefallen und wir kommen gut voran in den Stunden. Man merkt aufjedenfall dass sie sich immer mehr trauen Englisch zu reden was mich echt freut.

Wir erweitern momentan den Anbau auf der Farm und haben Gemüse wie Gurken und Spinat gepflanzt. Das Wetter ist unnormal für die Jahreszeit. Es ist stark bewölkt, regnet ab und zu und die Stromausfälle dauern länger an. Die Schulen wurden heute wegen dem Wetter geschlossen was nicht bei jedem Freude auslöst aber bei den meisten. Es gibt dann aber auch wieder Abende wo man mitten im Dezember ohne Probleme im T-shirt draußen sitzen kann. Die Hauseltern waren beim Anblick von den Bildern des verschneiten Deutschlands ganz entzückt 🙂

Was natürlich im Dezember auf keinenfall fehlen kann ist ein Adventskalender. So haben Till und ich beschlossen einen für die Kids zu gestalten. Leider wurde uns es nicht erlaubt den Familien Kalender aufzuhängen da das Konzept eines Adventskalender für die Kinder völlig fremd ist. Aber es ist auch schönes Gefühl die Schokolade und das kleine Geschenk den Kindern einzelnd geben zu können wenn es Zeit ist deren Türchen zu öffnen.

Liebe Grüße aus Indien und einen gesegneten Start in den Advent,

Naomi 🙂

Freiwilligendienst Nr. 2

Hallo liebe Freunde von Seek & Care und alle anderen Leser!

 

TillMein Name ist Till Morgenfrüh, ich bin 19 Jahre alt und komme aus Jena.
Mit den kommenden Zeilen möchte ich mich kurz vorstellen, also könnt ihr euch ja vielleicht schon denken, was es damit auf sich hat. Ich werde in den kommenden Tagen der zweite Freiwillige bei IMCARES sein und freue mich schon auf die kommenden 4 Monate.

Nachdem ich 2016 die Schule mit meinem Abitur abschloss, absolvierte ich im letzten Jahr bereits einen einjährigen Freiwilligendienst in einem Soziokulturellen Zentrum in Rudolstadt. Bereits zu dieser Zeit spielte ich mit dem Gedanken im kommenden Jahr mir Zeit zu nehmen, um vor meiner beruflichen Zukunft Erfahrungen im Ausland zu sammeln.
So war ich glücklich, als durch den persönlichen Kontakt zu Seek & Care e.V. die Möglichkeit entstand eben jene Erfahrungen bei IMCARES in Indien zu sammeln.

In meiner Freizeit treibe ich gern Sport, zumeist Fußball und Basketball, mache Musik und hoffe, dass ich meine Interessen auch im Agape Village einbringen kann. Die meiste Zeit werde ich, genau wie Naomi, im Agape Village arbeiten, worauf ich mich, nach dem Lesen der Blogeintrage, ungemein freue.
Ich freue mich auf eine erfahrungsbringende, spannende Zeit, auf das Kennenlernen einer völlig neuen Kultur und der Menschen und bereichernde Monate, die bereits heute am 18.11. in Mumbai beginnen werden (ich bin etwas spät dran mit meiner Vorstellung auf seekandcare.de).

Über das, was dann alles passiert werde ich euch natürlich am Laufenden halten.

Liebe Grüße von Till!

Küchenerfolge und Gärtnerfreuden

Hallo :),
Wow es ist schon November. Die Zeit verfliegt förmlich. Mit dem November bricht auch hier der
Winter an. Nicht nur von der Temperatur her ist ein Unterschied zu bemerken, sondern es wird
nun auch eifrig für das Weihnachtsprogramm geprobt.
Die kleinen Jungs (6-13 Jahre), die großen Jungs (13-17) und die kleinen Mädels (6-13) werden je einen Tanz aufführen und die großen Mädels (13-17) zwei. Auch ich werde bei den großen Mädels mittanzen, doch ich werde mit Yarden (Heimmutter) extra Tanzproben haben müssen. Ich war nämlich schon mit dem Tanz der kleinen Mädels überfordert und der ist um einiges leichter als meiner. Beim Weihnachtsprogramm werden auch Theaterstücke vorgeführt und es wird vorgesungen. Ich bin mir sicher das wird sehr lustig 🙂 .

WhatsApp Image 2017-11-08 at 07.06.52Hier im Heim wird sehr viel angebaut, vor allem Früchte. Es gibt mehrere riesige Mangobäume, ungefähr ein halbes dutzend Papayabäume, Bananen und Guavas. Die Papayas sollten in den nächsten 3-4 Wochen reif sein. Auch Erdnüsse werden angebaut. Wusstet ihr das Erdnüsse unter der Erde wachsen? Als ich das gesehen hab war ich echt erstaunt wie wenig ich eigentlich darüber weiß, wie Essen angebaut wird. Der Name ergibt jetzt sehr viel mehr Sinn als vorher.
Dadurch das es bis zum nächsten Monsun nicht mehr regnen wird haben wir einen kompletten Vormittag damit verbracht ein Bewässerungssystem um die Bäume herum zu graben. Die Farmarbeit ist körperlich echt anstrengend vor allem, da es sehr schnell sehr heiß wird, sobald die Sonne da ist. Am Ende waren uns aber nicht nur die Bäume für das Wasser dankbar, sondern Hira, der Hund des Heims, sichtlich auch.

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In der Küche bin ich nun immer mehr eine Hilfe da ich die meisten Rezepte mittlerweile gut genug kenne, um schon im Voraus zu wissen, wie ich die Kartoffeln und die Zwiebeln zu schneiden und den Knoblauch zu schälen habe. Was mich sehr gefreut hat war, als Maushi und ich mal wieder Chapati gebacken haben und ich ihr diesmal wirklich helfen konnte, da meine Chapati mittlerweile brauchbar sind. So haben wir nur 20-30 Minuten anstatt 50-60 Minuten gebraucht. Maushi ist übrigens kein Name sondern die Bezeichnung für ein Mutter Tochter Verhältnis. In Indien, vor allem auf dem Land, werden nur selten Namen gesagt und sehr häufig solche Anreden wie Maushi, Adji (Großmutter), Didi (große Schwester), Dada (großer Bruder), Tai (weitere Bezeichnung für Mutter) oder Uncle verwendet. Der eigentliche Name der Person wird dieser Bezeichnung vorne dran gestellt, um zu spezifizieren wer gemeint ist.

 

Liebe Grüße,
Naomi Burg

Von indischen Zügen, Hühnerstall und Cricket

Hallo :),
Es ist doch etwas länger her seitdem ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Vom 15.-28. Oktober waren Diwali Ferien. Neben den Sommerferien im Mai sind das die zweiten großen Ferien. Für Weihnachten gibt es nur am 25. einen freien Tag, keine Ferien wie in Deutschland, außer man geht auf eine private christliche Schule. In den Ferien gehen die meisten Kinder zurück zu ihren Familien, dadurch reduziert sich die Anzahl der Kinder im Heim von 25 auf nur 7.

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Ich war die Erste Woche selbst in Mumbai und habe im Office mitgearbeitet. Die Rückfahrt zum Dorf war ein Erlebnis für sich. Diesmal haben wir den Zug genommen und durch die Ferien war er mehr als überfüllt. In den Gängen und zwischen den Sitzen, überall standen/saßen Leute.
Bei einem Stop haben wir dann aus dem Fenster heraus Wada Pav gekauft. Der Indische Burger ist mit einem scharfen Kartoffel mix gefüllt und dann von Weißbrot umgeben. Eine Indische Zugfahrt sollte jeder mal erleben 😀 . Die Türen sind während der Fahrt offen um kühle Luft in die Wagons zu lassen. Auch sind an der Decke des Wagongs überall Ventilatoren angebracht.

Die zweite Woche war ich im Heim und hatte erstmals in meinem Leben sowas wie Ferien auf dem Dorf. Man bekommt nach einem Tag nichts tun den Drang zu arbeiten und aktiv zu werden. So Haben wir den Hühnerstall repariert, so das von nun an keine Katzen mehr reinkommen. Eine hälfte des Hühnerstalls hatte kein Dach mehr. Dieses haben die 4 Jungs und ich durch Bleche wieder hergestellt und anschließend wurde alles durch ein Tuch abgedichtet 🙂
Mehr gab es aber nicht zu tun, weshalb wir uns wieder dem Cricket zugewendet haben. Durch das viele Üben bin ich doch langsam recht gut geworden und hab das Spiel immer besser verstanden. Die ODI (One-Day-International) haben wir im Fernsehen natürlich verfolgt. Diese Spiele zwischen Indien und den anderen Cricketspielenden Nationen dauern wirklich den ganzen Tag, mindesten von 13:30 bis 21:00.

Der Winter bricht so langsam an. Es wird Abends kälter was mich sehr freut da es ein guter Ausgleich zu den 30 Grad ist, die es im laufe des Tages hat. Die Regenzeit ist seit circa 2 Wochen rum und man merkt sofort welche Auswirkungen dies hat. Die Berge die noch Anfang September knallgrün waren sind nun braun mit kleinen Flecken grün.

Liebe Grüße aus Indien, Naomi

Mülltrennung leicht gemacht

Ein Projekt, welches ich leiten sollte hieß „Aktion Mülltrennung im Agape Village“. In Indien wird kein Müll getrennt und eine Müllabfuhr außerhalb von Großstädten hab ich noch nicht entdecken können. Daher wird der Müll einfach auf den Boden geschmissen und landet neben der Straße. Diese Müllhaufen werden gelegentlich auch verbrannt, was bei Plastik doch recht schädlich wird. So starteten wir das Müllprojekt um nicht nur einen Plastikfreien Kompost zu erhalten sondern auch um das Verhalten der Kids zu verändern.WhatsApp Image 2017-10-14 at 13.41.21

WhatsApp Image 2017-10-14 at 13.40.58Das eingeführte System ist recht Simpel. Papier, Plastik und Kompost werden getrennt. Restmüll fällt eigentlich keiner an. Für die Essensreste und anderen Kompost wurde schon ein circa 2 1/2 x 1 1/2 x 3/4 M tiefes Loch gegraben. Wir nutzten zwei alte Wassertanks als Papier und Plastik Mülltonnen. Papier malten wir nach deutschem Vorbild Blau an und Plastik wurde Gelb. Das Papier wird verbrannt und für das Plastik schauen wir uns noch nach Recycle Möglichkeiten um.

Nachdem das Projekt fast eine Woche am laufen ist funktioniert es doch recht gut. Ich bin zuversichtlich dass diese einfach Trennung bestand haben wird.

Ich hab mich mittlerweile sehr gut im Agape Village eingelebt und die Zeit vergeht wie im Flug. Mit den Kids schau ich manchmal die U-17 Fußball WM an, die momentan in Indien stattfindet. Sie sind schon ware Deutschland Fans geworden 🙂

Liebe grüße aus dem doch recht verregneten Indien,

Naomi Burg

Von Fußball, Chapati und dem großen Ausmisten

Hallo :),

Nach einer langen Blogpause mal wieder ein Update von mir. Ich bin jetzt seit fast 2 Wochen im Agape Village und es ist so einiges passiert. Ich werde hier im Heim vielseitig eingesetzt. Mal bin ich Assistenz Köchin, mal Nachhilfelehrerin, mal Fußballcoach aber meistens einfach nur Didi – große Schwester.

In der Küche helfe ich viel mit da ich die Indische Küche besser kennen lernen will. Hier fängt die Arbeit um 6:30 an. Mit Yakob oder Jarden (Hausmutter) bereite ich das Frühstück vor. Nur am Schulfreien Sonntag gibt es sowas wie ausschlafen, da muss man erst um 7:30/8:00 auf der Matte stehen. Ich dachte am Anfang, dass ich das frühe Aufstehen nicht verkraften werde. Jedoch gewöhnt man sich mit der Zeit an fast alles. Mittlerweile

WhatsApp Image 2017-09-27 at 18.46.53Ist es sogar schon fast entspannend so früh aufzustehen und nach getaner Arbeit draußen in Ruhe einen Chai Tee zu trinken 🙂 Mittags und Abends helfe ich Mauschi, die angestellte Köchin, beim schneiden, abspülen, putzen und beim Chapati backen.
Nachhilfelehrer bin ich Abends während die Kids ihre Hausaufgaben machen, Vor allem in English und in Mathe, welches auch auf English unterrichtet wird, helfe ich viel. Mit viel Geduld bekommt man auch Erfolgserlebnisse 🙂 Mangesh und ich haben angefangen an den freien Tagen also 1 mal in der Woche einen Englischkurs zu starten. Während ich die Grammatik erkläre und an die Tafel male übersetzt er 🙂 Die Kinder hören so gut und sind so ruhig das ist der Hammer.

Fußball wird meistens im Hof gespielt. Auf dem Kies bilden zum einen eine Treppe und zum anderen ein kleiner Strauch und ein Pinguin Mülleimer die benötigten Tore. Barfuß, FlipFlops oder richtige Schuhe – es ist egal welches Schuhwerk man trägt solange man rennen kann jedoch hab ich für mich gelernt nur bei richtigen Schuhen bekommt man keine Blasen. Die Jungs spielen fast täglich und haben mich herzlichst in ihre Spielgemeinschaft aufgenommen. Doch auch die Mädels haben am Sport gefallen gefunden. Nachdem ich ihnen ein paar Basics gezeigt habe ging es auch gleich ans Spielen, Ihr Fazit war am Ende :“ Didi, tomorrow Football?“

 

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mein fertiges Zimmer =)

Der Anlass für das große Ausmisten war ich. Ich sollte nämlich in ein altes Mitarbeiterzimmer auf der Mädchen Etage bekommen doch dieses wurde bis vor kurzem noch als Abstellkammer verwendet. Doch wenn man so viele fleißige Kids hat die mithelfen geht so ein Umräumen auch echt schnell.
Das Zimmer wurde anschließend noch geputzt und neu gestrichen. In den nächsten paar Tagen werde ich dann vom Gästezimmer dorthin ziehen.

Liebe Grüße aus dem Agape Village 🙂

Naomi

Q&A mal anders – die ersten 2 Wochen

Hallo :),
1 1/2 offizielle Arbeitswochen sind nun vorbei. Wow des verging echt wie im Flug! Hier sind ein paar Antworten auf noch nicht gestellte Fragen.

DropInCenter KopieWas sind meine Aufgaben vor Ort?
Ich hab diese Woche im Office mitgearbeitet und war Teil von Meenas (Sozialarbeiterin) Team. Hier hab ich in der Klinik und bei der Pavement Ministry mitgeholfen. Es war meine Aufgabe das Team zu unterstützen. Dies erwies sich teils schwerer und teils einfacher als gedacht.

Wieso Schwerer? – zum einen ist das Ablaufen der so genannten „Rounds“, eine fixe Strecke wo wir als Team den Menschen auf der Straße helfen, ziemlich anstrengend. Nicht nur wegen der Hitze sondern auch weil die Distanz insgesamt um die 7-8 Km beträgt die man zu Fuß abläuft.

Wieso Leichter? – bei der Buchhaltung kann ich mich gut einbringen. Ich dokumentiere was wir bei den Rounds gemacht haben und helf Tabellen und Eintragsbücher für die Klinik zu beschriften und vorzubereiten.

Was waren Highlights der Woche?
Bei einem unserer Rundgänge haben wir ein zufrühgeborenes Kind besucht welches im Rotlichtviertel in einer kleinen Zelthütte aufwächst. Dieses Kleine Kind zu sehen, hat mir echt das Herz gebrochen. Ich war aber auch froh, dass das Team regelmäßig vorbeikommt, hilft und schaut wie es dem Kind geht.
Ein weitaus positiveres Highlight war Bushan zu treffen. Obwohl er korperlich beinträchtigt ist und seine Familie und er allesamt unter der Armutsgrenze Leben so strahlen sie doch eine Lebensfreude aus die einfach nur anstekend ist. Das strahlen in den Gesichtern seiner Eltern, als sie uns gezeigt haben, wie er nun mithilfe von Beinschienen laufen kann ist unbeschreiblich.

Wie geht es nun weiter?
Heute geht es weiter ins Agape Village wo ich voraussichtlich einen Monat bleiben werde.

Liebe Grüße aus Mumbai! 🙂
Naomi

P.S. konkrete Fragen einfach in die Kommentare 🙂